Archive for März, 2007

Sacred – Band 3: Das Elfentor

Freitag, März 16th, 2007

So, erster „richtiger“ Eintrag.

Dieses Buch habe ich zuletzt fertig gelesen, muß jetzt 2 Wochen her sein, und ich finde es gut gelungen. Eine komplette Rezension habe ich fürs TuRoC-Forum bereits geschrieben, daher füge ich den Artikel einfach hier ein:

Story:
In Porto Draco werden die besten Klingen in ganz Ancaria gefertigt. Um den potentiellen Käufern diese dann auch schmackhaft zu machen, veranstalten die konkurrierenden Waffenschmieden oft spektakuläre Arenakämpfe.
Ungeschlagener Champion bei diesen Kämpfen ist der Gladiator Thrax, der schon seit seiner Kindheit ein Sklavendasein in der Arena fristet. Umso überraschender ist es für ihn, als er von der geheimnisvollen Lady Niasrah freigekauft wird – unter der Bedingung, daß er sie auf einer gefahrvollen Queste begleitet. Nach kurzer Zeit schließt sich ihnen auch der Zwerg Ulvur an, welcher ein Geheimnis mit Niasrah zu teilen scheint, und die Lady macht auch nicht den Eindruck, besonders wehrlos zu sein.
Während Thrax versucht, herauszufinden, in was er da hineingeraten ist, begeben sich die Gefährten auf die Reise durch die Wüste nach Urkuk und weiter zur geheimnisvollen Nebelinsel, wo ein verfluchtes Volk und ein mächtiges Artefakt derer harren, die in die Dunklen Tiefen hinabzusteigen bereit sind…

 

Eindruck:
Anderer Autor (Michael J. Parrish), andere Hauptcharaktere und andere Story, das sei erstmal als Unterscheidung zu den ersten beiden Bänden gesagt.

Als aus dem Spiel bekannte Charaktere tauchen sowohl Seraphim auf, als auch der Gladiator und der Zwerg, wobei die Geschichte hauptsächlich aus Sicht des Barbaren/Gladiators Thrax geschrieben ist. Die Story an sich ist zwar relativ geradlinig und ein Stück weit vorhersehbar, trotzdem aber spannend umgesetzt, und es ist bis zum Ende völlig offen, wer wann wo sterben wird.

Auch ohne die wortgewaltigen Beschreibungen der ersten beiden Teile schafft es der Autor, eine recht intensive Stimmung zu erzeugen. Der Wiedererkennungswert aus dem Spiel ist dabei relativ hoch, da wiederum einige Special Moves und andere Eigenarten vorkommen, andererseits löst sich der Roman auch ein Stück weit vom Spiel, was ich jetzt nicht negativ bewerten möchte. So reitet der Zwerg z.B. ein Pony (was er im Spiel ja als Einziger nicht kann) und Porto Draco hat eine eigene Arena (wo es im Spiel ja nur welche in Silberbach, Hohenmut und Finsterwinkel gibt).

Was mir am besten gefallen hat, ist die ständige Kabbelei zwischen Zwerg und Gladiator, wie sie sonst zwischen Zwerg und Elf üblich ist. Die derben Sprüche und Sticheleien sorgen für einige Lacher zwischendurch und lockern so den relativ ernsten Unterton des Romans deutlich auf. Fazit:
Ein grundsolider Sacred-Roman mit hohem Wiedererkennungswert. Das Duo Zwerg-Gladiator ist einfach klasse!

4 von 5 Sternen.  

 

 

Der erste Eintrag

Dienstag, März 6th, 2007

Dies ist ein Testeintrag, genauso wie das Blog hier vorläufig nur zu Testzwecken dient.