Gestern Nacht habe ich den 8. und bislang vorletzten X-Wing-Roman aus dem Star Wars-Universum fertig gelesen.
Story:
Commander Wedge Antilles wird zum General befördert und mit der Aufgabe betraut, den imperialen Kriegsherren Krennel zu stürzen, der sich ein kleines, unabhängiges Reich mit einem Dutzend Planeten gesichert hat. Gleichzeitig erhält Corran Horn eine makabre Nachricht von einem ehemaligen Gefangenen der Lusankya, die nur eins bedeuten kann: Ysanne Isard, die Todfeindin der Rogue Squadron, lebt wider Erwarten doch noch und ist wieder aktiv. Während eines Einsatzes gegen Krennel gerät die Rogue Squadron dann in einen Hinterhalt – und bekommt ein Hilfsangebot von ungewohnter Seite: Ysanne Isard. Doch Wedge ist sich sicher, daß sie ein doppeltes Spiel treibt…
Eindruck:
Eine sehr spannende, nicht ganz geradlinige Story mit einigen Überraschungen, gut und flüssig zu lesen, so wie man es von Michael Stackpole gewohnt ist. Setzt allerdings gewisse Kenntnisse im Star Wars Universum voraus, namentlich die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn, sowie die vorangegangenen X-Wing Romane, um auch alle Nebencharaktere und kleinen Andeutungen einordnen zu können. Es gibt eigentlich nichts, was man negativ über diesen Roman sagen könnte, außer daß die Übersetzungen der englischen Begriffe nicht konsequent in der ganzen Reihe durchgezogen wurden. Im Gegensatz zu den ersten 4 Romanen werden die Namen bekannter Raumschiffe hier teilweise im Englischen belassen.
Fazit:
Ein sehr guter, solider X-Wing-Roman, der sich gut in die vorhandenen Romane einfügt.
4 von 5 Sternen.